Zur Geschichte und Lehre der Unitarischen Kirche in Berlin

Die Unitarische Kirche in Berlin wurde 1948 von Hansgeorg Remus gegründet, der auch ihr erster Pfarrer wurde. 1963 übernahm der berühmte Philosoph, Theologe, Musiker und Arzt Albert Schweitzer, der dem unitarischen Gedankengut sehr nahe stand und der „Unitarian Universalist Church of the Larger Fellowship“ angehörte, die Schirmherrschaft über die Unitarische Kirche in Berlin.

Geschichte und Entstehung der Unitarischen Kirche in Berlin (UKiB) sind jedoch bislang wissenschaftlich nicht erforscht. Der Vortrag beschäftigt sich, gestützt auf persönliche Erinnerungen und eine lückenhafte Aktenlage, mit folgenden Themen:

  • Der Werdegang des Gründers
  • Die Situation der Religionsgemeinschaften in der 4-Sektoren-Stadt nach dem II. Weltkrieg
  • Glaubensaussagen und ihre liturgische Ausformung
  • Das Zeichen
  • Heutige Situation und Ausblick

Vortragender: Pfarrer Martin Schröder, Unitarische Kirche in Berlin

Kurzlebenslauf: Martin Schröder wird am 24.3.1947 in Berlin geboren. Ab 1967 studiert er Germanistik, Psychologie, Geschichte und Musikerziehung. 1977 wird er als zweiter Pfarrer der Unitarischen Kirche in Berlin in sein Amt eingeführt. Im Januar 2000 erfolgt seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand als Studiendirektor.